Erfolgreicher Stadtputz 2024

NABU organisierte Müllsammelaktion in Schöppenstedt

März 2024. Der NABU Schöppenstedt rief zum zweiten Stadtputz auf. Und der war mal wieder notwendig. Es fanden sich jede Menge Glas- und Plastikflaschen, Tüten, Verpackungen und Hundekotbeutel an. Auch drei Monate nach dem Jahreswechsel lagen noch Reste von Feuerwerkskörper rum. An Stellen, die vor allem von Autos frequentiert werden, fanden sich unzählige Zigarettenkippen. Gerade die Filter sind voll mit Giftstoffen und halten sich in der Natur sehr lange. Papier fand sich auch an vielen Ecken: Zeitungen, Kassenbons und selbst ein Inkassoschreiben. Zu weiteren Fundsachen gehörten unter anderem Fahrradteile, Metallstangen, Elektrogeräte und Bauschutt
Schöppenstedts NABU-Vorsitzender Heiko Weber war an der Altenau östlich der Stadt unterwegs. Mit Helferinnen und Helfern wurde bereits auf einer kurzen Teilstrecke immer mehr Abfall aus dem Fluss geholt. Weber musste sogar einen Anhänger holen, da die Säcke nicht in den Transporter gepasst hätten.

 

Auch die Kinderfeuerwehr "Tills Flämmchen" zeigten Einsatz für die Stadt, nahm sich etliche Straßen vor und sammelte Badelatschen, Styroporplatten, Plastikhandschuhe und mehr.

 

Bereits am Mittwoch waren die „LernRäume“ der IGS Schöppenstedt rund um die Kirche aktiv. „Vorher haben wir noch ein wenig über Müll aufgeklärt, um die Wichtigkeit der Aktion herauszustellen“, sagte Ina May von den LernRäumen. Die NAJU-Gruppe Schöppenstedt und der Waldkindergarten waren von Küblingen zum Rathaus unterwegs. Die Kinder und einige Erwachsene hatten sich vor allem am Lauf der Altenau orientiert und sammelten hier. Der

 

Schöppenstedter Frank Schernikau, der an der Küblinger Trift und am Radweg nach Eitzum unterwegs war, sagte: „Der erste Müllsack war bereits nach der Küblinger Trift randvoll, zwei wilde Müllentsorgungsstellen mit u.a. Elektroschrott konnte ich entdecken und entsprechend entsorgen. Der Wanderweg Richtung Burgtal ist nun auch sauber. Die Hundebesitzer sollten nur ihre Kotbeutel mit nach Hause nehmen.“


Auch in Schliestedt wurde mit angepackt. Der Naturkindergarten „Fuchsbau“ machte sich auf den Weg durch den Ortsteil. Hier war die Ausbeute gering – was ein gutes Zeichen ist. „Schliestedt ist ein gewissenhaftes recht sauberes Dorf. Wir hatten zwei Eimer voll Müll plus ein Waschbecken“, so Leiterin Bianca Osarko.

 

Der NABU bedankt sich bei allen, die sich am Stadtputz beteiligt haben und auch beim Schöppenstedter Bauhof, der die Entsorgung des Mülls übernahm.