Im Rahmen der „Aktionswoche Biodiversität“ verlegen wir unser Gruppentreffen am Donnerstag, den 11. Juni, ins WOW! nach Wolfenbüttel. Dort beginnt um 19.00 Uhr der Vortrag „Das Rebhuhn – Vogel des Jahres 2026“ von Dennis Burchardt von der Ökologischen NABU-Station Aller/Oker (ÖNSA).
Das Rebhuhn war bereits 1992 Vogel des Jahres. Viele Menschen kennen den charakteristischen Feldvogel noch aus der Agrarlandschaft – gesehen wird er heute jedoch nur noch selten. Im Vortrag geht es um die Lebensweise des Rebhuhns, die Ursachen seines Rückgangs und mögliche Schutzmaßnahmen.
Wann? Do, 11. Juni 2026
Wo? WOW! Wissensort Wolfenbüttel, Löwenstraße 1, 38300 Wolfenbüttel (Eingang neben dem KULT im Löwentor)
Treffpunkt zur gemeinsamen Anfahrt in Fahrgemeinschaften
18.00 Uhr, Elm-Asse-Platz, Wallpforte 6, 38170 Schöppenstedt
Beginn des Vortrags 19.00 Uhr
01. Juni 2026
Zum Schmunzeln: Am Pfingstsonntag war die Schwanenfamilie der Schöppenstedter Teiche mit ihren drei Küken auf großer Erkundungstour. Ziel war vermutlich das gegenüberliegende Gewässer. Doch der
steile Hang erwies sich als unüberwindbares Hindernis – also wurde die Mission abgebrochen. Frei nach dem Motto: Morgen ist auch noch ein Tag.
Am Pfingstmontag erwartete die Besucherinnen und Besucher der NABU-Hütte dann eine ungewöhnliche Überraschung.: Der Eingangsbereich war belegt. Die Schwanenfamilie hatte sich direkt vor und neben
der Hütte niedergelassen und den Bereich zur schwanischen Schutzzone erklärt. 😉 Die Eltern hielten dabei aufmerksam Wache und machten unmissverständlich klar: "Kommt unserem Nachwuchs nicht zu
nah."
Kein Wunder: Höckerschwäne gehören zu den fürsorglichsten und aufmerksamsten Eltern unserer Gewässer. Während der Jungenaufzucht wird der Nachwuchs konsequent bewacht – und so auch die NABU-Hütte.
Ein herzliches Dankeschön an Wolfgang Klettke für die schönen Fotos dieser besonderen Begegnung. Wir freuen uns schon auf weitere Eindrücke von den Schöppenstedter Teichen – und natürlich darauf, Herrn Klettke bald wieder an der NABU-Hütte begrüßen zu dürfen.
Im Rahmen der bundesweiten Aktionstage für biologische Vielfalt lädt unsere Nachbarkreisgruppe NABU Wolfenbüttel zu drei spannenden Vorträgen rund um Natur, Artenvielfalt und Naturschutz ein. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Do 11. Juni – 19 Uhr
Das Rebhuhn, der Vogel des Jahres 2026
Dennis Burchardt von der Ökologischen NABU-Station Aller/Oker (ÖNSA) informiert über den Vogel des Jahres 2026. Das Rebhuhn wurde 2026 zum Vogel des Jahres gewählt, wie schon bereits 1992.
Viele kennen es, kaum jemand sieht es noch. Warum?
Fr 12. Juni – 19 Uhr
Bunte Wiesen und Weiden – ein stark gefährdeter Lebensraum für Flora und Fauna
Dr. Olaf von Drachenfels, bis zu seinem Ruhestand beim NLWKN beschäftigt und dort für Biotopschutz, Biotopkartierung und Umsetzung der FFH-Richtlinie zuständig, referiert über artenreiches und extensiv genutztes Grünland, welches in Deutschland stark zurückgegangen ist.
09. Mai 2026
Beim BFD-Mitmachprojekt „Dein Blütenparadies im Topf“ hat auch unsere NAJU mitgemacht. Mit viel Kreativität und Freude haben die Kinder Blumentöpfe bunt bemalt und anschließend mit verschiedenen Wildblumen-Samen bepflanzt, die uns die NAJU-Geschäftsstelle aus Hannover geschickt hat.
In jedem Topf kann jetzt ein kleines Blütenparadies entstehen, in dem für möglichst viele Bienenarten die passende Blüte dabei ist, und die Kinder können Wildbienen, Schmetterlinge und viele andere Insekten aus der Nähe beobachten.
So hat die NAJU geholfen, kleine Blütenparadiese entstehen zu lassen, die nicht nur schön aussehen, sondern auch heimischen Insekten helfen und für mehr Artenvielfalt sorgen.
Du möchtest auch mitmachen?
Weitere Informationen zum Projekt findest Du unter www.naju-niedersachsen.de
07. Mai 2026
Pünktlich zum Start unserer Exkursion hörte der Regen auf – ein guter Auftakt für einen spannenden Abend in der Natur. Gemeinsam mit dem Ornithologen Dennis Burchardt, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Ökologischen NABU-Station Aller/Oker (ÖNSA), machten wir uns vom Treffpunkt an der Kuckucksmühle auf den Weg zur NABU-Hütte an den Schöppenstedter Teichen.
Schon auf den ersten Metern gab es viel zu entdecken und zu bestaunen. Gemeinsam lernten wir, Rauch-, Mehl- und Uferschwalben im Flug zu unterscheiden und erfuhren Spannendes über den bedrohten Steinschmätzer.
Ein besonderes Highlight war der Schwarzstorch, der zunächst über uns hinwegflog und später an den Teichen noch einmal bei der Futtersuche beobachtet werden konnte.
Auch akustisch war der Abend ein echtes Naturerlebnis. Kuckuck, Nachtigall, Teichrohrsänger, Drosselrohrsänger und Rohrschwirl waren nur einige der Arten, die wir hören konnten. Insgesamt entdeckten wir in den rund zweieinhalb Stunden weit über 20 Vogelarten – darunter auch eine Thunbergschafstelze als Durchzügler auf dem Weg nach Skandinavien. Dank der Ferngläser und des Spektivs von Dennis Burchardt konnten wir viele Tiere aus nächster Nähe beobachten. Währenddessen erhielten wir spannende Einblicke und interessante Details zu den einzelnen Arten. Dabei blieb stets Raum für Fragen, Gespräche und den Austausch eigener Beobachtungen und Erfahrungen.
Viel zu schnell verging die Zeit, und nach einem Abend voller faszinierender Eindrücke machten wir uns schließlich bei wunderschöner Abendstimmung auf den Heimweg. Ein herzliches Dankeschön an Dennis Burchardt, der unseren Blick und unser Gehör für die Natur an diesem Abend noch einmal geschärft und uns viele neue Perspektiven auf die Vogelwelt eröffnet hat.
Millionen Wildvögel werden jedes Jahr in Europa legal oder illegal getötet. Neben der regulären Jagd stellen vor allem illegale Fangmethoden, Wilderei und die Verfolgung geschützter Arten eine große Bedrohung für den Vogelschutz dar. Auch in Deutschland gibt es weiterhin erhebliche Probleme – etwa durch illegale Greifvogelverfolgung, verbotene Fallen oder den Handel mit geschützten Tierarten.
Der NABU unterstützt deshalb die Arbeit des Komitee gegen den Vogelmord (CABS), das sich seit 1975
national und international gegen Vogelfang, Wilderei und die illegale Verfolgung von Zug- und Greifvögeln einsetzt. Als spezialisierte Naturschutzorganisation ist CABS in zahlreichen europäischen
Brennpunkten der Zugvogeljagd aktiv und engagiert sich auch in Deutschland gegen Umweltkriminalität.
Weitere Informationen zu den Projekten und Einsätzen des Komitee gegen den Vogelmord (CABS) findest Du auf der Website der Organisation. Dort werden sowohl die Aktivitäten in Deutschland als auch internationale Projekte gegen Vogelfang, Wilderei und illegale Greifvogelverfolgung vorgestellt – ebenso wie Möglichkeiten, wie jeder Einzelne zum Schutz der Vögel beitragen kann.
Leitfaden gegen illegale Greifvogelverfolgung
Wer tote Greifvögel, verdächtige Fallen oder Hinweise auf illegale Verfolgung entdeckt, sollte dies melden. Hilfestellungen zum
Erkennen, Bekämpfen und Verhindern illegaler Greifvogelverfolgung bietet ein gemeinsamer Leitfaden von NABU, LBV und CABS: Leitfaden anschauen
25. April 2026
Die NAJU Schöppenstedt hat gemeinsam mit dem Waldkindergarten Burgtalzwerge einen mehrjährigen Blühstreifen am Waldrand des Burgtals angelegt. Ziel ist es, einen lebendigen Lernort zu schaffen und gleichzeitig Lebensraum für Insekten zu fördern.
Ein Dankeschön geht an die örtliche Landwirtin Karen Meyer-Stecher, die die Fläche zur Verfügung stellte und den Boden für die Aussaat vorbereitete und an den Naturpark Elm-Lappwald, Kooperationspartner des Waldkindergartens Schöppenstedt e. V., der das Projekt vor Ort ebenfalls begleitete.
Fotos: NAJU Schöppenstedt
Quelle: Wolfenbütteler Schaufenster, Nr. 18/48. Jahrgang 03.05.2026, Seite 1, Download 04.05.2026 7:33 Uhr
Zur Online-Ausgabe: https://www.schaufenster-wf.de/aktuelle-ausgaben/
Lesenswert
"Rettet die Kindheit" von Maja Lunde
In „Rettet die Kindheit“ zeigt Maja Lunde eindrucksvoll, wie stark Smartphones, Tablets und permanente Bildschirmzeit den Alltag unserer Kinder verändert haben – oft schleichend und unbemerkt. Ausgehend von den Erfahrungen in Norwegen, das bei der Digitalisierung von Schulen lange als Vorbild galt, beschreibt sie die alarmierenden Folgen für Konzentration, Gesundheit und soziales Miteinander. Gleichzeitig macht das Buch Hoffnung: ohne erhobenen Zeigefinger, aber mit vielen klugen Ideen zeigt Lunde, wie Familien wieder mehr echte Begegnungen, Bewegung, Kreativität und Lebensfreude in ihren Alltag holen können.
"Schön Wild! – Warum wir und unsere Kinder Natur und Wildnis brauchen" von Gerhard Trommer (2012)
Wer erinnert sich nicht an das Gefühl, barfuß über eine Wiese zu laufen, auf Bäume zu klettern oder stundenlang Tiere zu beobachten? In "Schön wild!" zeigt der Der Naturwissenschaftler und Umweltpädagoge Gerhard Trommer, wie sehr uns diese besonderen Naturerlebnisse heute fehlen – und warum sie trotzdem wichtiger denn je sind. Während viele Kinder Natur nur noch aus Freizeitparks oder von Bildschirmen kennen, lädt das Buch dazu ein, die Wildnis direkt vor der eigenen Haustür neu zu entdecken. Mit spannenden Gedanken und praktischen Ideen macht Gerhard Trommer Lust darauf, wieder mehr Zeit draußen zu verbringen und die Natur mit allen Sinnen zu erleben.
Lese-, Hörproben und mehr findest Du in unseren Publikationen →