Kleine Naturschützer ganz groß

NAJU sammelt Müll an der Altenau

14. März 2026

Mit Eimern, Gummistiefeln, Handschuhen und Müllzangen ausgestattet versammelten sich die NAJU-Kinder mit ihren Betreuerinnen in der Uferstraße in Schöppenstedt zum Müll sammeln entlang der Altenau. Dabei wurde nicht nur an den Ufern im Gras gesammelt, sondern auch mit großer Begeisterung aus dem Wasser gefischt. 

 

Flaschen, Zeitungen, Plastikverpackungen, Reifen und Baumaterialien wurden eingesammelt. Manche Fundstücke wie z. B. ein Würfel fanden bei den Kindern auch eine weitere Verwendung. 

Fotos: NAJU Schöppenstedt


Favoriten bei der Sammlung am Straßenrand waren Zigarettenkippen. Besonders viel Müll war an Brücken zu finden. Es gab so manche schwer erreichbare Stellen, doch die Kinder halfen sich gegenseitig beim Klettern.

 

Am Spielplatz konnten sich alle beim Frühstück stärken. Eine selbst gebastelte Taschenlampe aus einem TicTac-Behälter sowie weitere Modelle aus einer Sammlung wurden gezeigt. Eine Taschenlampe, die eigentlich entsorgt werden sollte, wurde gemeinsam mit einem Großvater repariert und funktionierte wieder – ein weiterer Beitrag zum Recyceln.


Einige Spaziergänger lobten die Kinder für ihren Einsatz und eine Spaziergängerin berichtete von einem Nutria, der an der Altenau lebt. Zur Freude der Kinder waren auch einige Stockenten zu beobachten. 

 

Viel zu schnell verging die Zeit. Als zum Rückweg gerufen wurde, gab es Proteste, denn gerade in der Nähe des Schulgeländes lag besonders viel Müll. Mit dem Versprechen, bei einem der nächsten Treffen erneut zu sammeln, machte sich die Gruppe schließlich auf den Rückweg.


Bei einer kleinen Pause am Rathausplatz besprachen wir das nächste Vorhaben. Gemeinsam mit den Kindern des Waldkindergartens wollen wir wieder ein Blühfeld anlegen. 

 

In der Abschlussrunde stellte ein Kind fest: „Ich bin richtig stolz auf die Menschen, denn wir haben in diesem Jahr weniger gesammelt als in den vergangenen Jahren. Das bedeutet ja, dass nicht mehr so viele Menschen ihren Müll einfach so wegwerfen.“

 

Zwei große Müllsäcke wurden anschließend zum Bauhof der Gemeinde gebracht.